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Züchter wie Georg Arends und Karl Foerster, kümmerten sich um Astilben, Rittersporn, Phlox und andere
Blütenstauden.
Die vorherrschende Meinung war: Gräser musste man nicht züchten, es gab sie auch so in kaum überschaubarer
Fülle. Für die Bodendecke oder die paar gewünschten grünen Tupfer fand sich schon etwas Passendes. Diese
Meinung ist leider auch heute noch anzutreffen.
Staudengärtner Ernst Pagels, 1913 in Leer geboren, nahm sich als einer der Ersten der Gräser an; ihm hatte es vor
allem das Chinaschilf (Miscanthus sinensis) angetan.
Züchtung und Auslese besonders schöner Sorten bringt auch bei Gräsern elegante Horste, graziöse Rispen und
überraschende Farben hervor. Trotz seiner Züchtungserfolge begannen die Gräser ihren Siegeszug erst mit der
Wiederentdeckung der Strukturpflanzen vor rund zehn Jahren.
Hinter dem Begriff Strukturpflanzen verbergen sich nur
unscheinbar oder nicht blühende Pflanzen, die durch
ihre Form und ihre Struktur Klarheit und Ruhe in bunte
Pflanzungen bringen.
Somit haben Gräser heute Ihre ganz besondere
Stellung im Angebot und sind auch nicht mehr
wegzudenken.
Gräser
Pennisetum orientale
Pennisetum orientale
`Karleye Rose´
Miscanthus oligostachys
`Nanus Variegatus´
Arundo donax var. versicolor
Panicum virgatum `Heavy Metal´
© Staudengärtnerei Kirschenlohr 2011